Dienstag, 8. juli 2008

in den fußgängerzonen begegnet man ja immer wieder menschen, die einem so zeugs in die hand drücken wollen: flyer, prospekte, auch werbezettel genannt, und dergleichen. meistens sind das ja arme studenten, die sich was dazuverdienen müssen – das bafög ist so minimal bemessen. mit armen studenten habe ich immer mitleid. was die alles machen müssen, um ihre ausbildung zu finanzieren, das ist schlimm. sie verdingen sich als servierkräfte in zwielichtigen spelunken, am fließband bei erasco und stehen in merkwürdigen gelben hühner- oder hellbraunen sandwichkostümen irgendwo rum und verteilen mies bedruckte zettel, auf denen wir erfahren, dass hühner oder sandwiches nichts und absolut nichts schöner finden, als jetzt gleich gekauft und sofort gegessen zu werden – der laden ist selbstverständlich gleich um die ecke. bei sandwiches kann ich das ja noch glauben, aber ich kenne kein huhn, das um die eigene zubereitung bettelt.
 

heute hier in berlin, kenne ich natürlich keine lebenden hühner mehr persönlich. alle hühner in meiner küche sind bereits tot. aber früher, als ich noch zur grundschule in schönböcken ging, war meine beste freundin michaela. michaela war die jüngste tochter von bauer wulf und nach der schule trafen wir uns zum spielen immer bei ihr. auf dem hof war es natürlich um längen spannender als bei mir zu haus. es gab rapsfelder, einen riesigen stinkenden misthaufen, schweine und natürlich hühner. die liefen frei herum und waren deswegen glücklich, wie ich viel später im zuge der aufklärung um die biofeindliche aufzucht des viehs im allgemeinen und kleinviehs im besonderen erfuhr und die bäuerin, michaelas mutter, trug uns auf, die frisch gelegten eier einzusammeln. die glücklichen aber ungemein blöden hühner legten im sommer ihre eier natürlich irgendwo im gelände ab, so dass wir stunden damit zubrachten, die scheißeier zu finden. das passte mir überhaupt nicht, weil ich ja viel lieber als robin hood im rapsfeld unterwegs war. damals gab ich mich ganz unserer robin-hood-sache hin und fischte mit selbstgebauten angeln im teich nach entenflott, um die versorgung der vom sheriff von nottingham gebranntemarkten gesetzeslosen zu sichern. später erkannte ich, dass offenbar nicht alle über diese möglichkeiten verfügten und sich als verkleidete hühner verdingen mussten, um etwas essbareres als entenflott nach hause zu bringen.

 

trotzdem fand ich das immer irgendwie merkwürdig, wie man in so ein gefiedertes ding steigen konnte, um diese doofen zettel an wildfremde menschen zu verteilen. im schlimmsten fall steht einem ja jemand gegenüber, den man kennt - und der einen auch erkennt. gibt es etwas erniedrigenderes?

jawoll. es gibt grinsende junge menschen, die einem ein bücherstapel in die hand drücken wollen. ich bin ja total versessen auf bücher und vor ein paar jahren bin ich – obwohl ich schon lang sehr erfolgreich jegliches werbezettelzugestecke, zeitungsabonniere und unterschriftensammeln-für-die-rechte-der-ich-krauch-auch-mal-so-rum-auf-diesem-planeten vermied – mal so einem bücherstapeltragenden jungen mann in die falle gegangen. das ging so: er: hey, liest du gern? ich: klar! und griff zu. gaaaanz doooof von mir. der typ laberte gleich los und ich stellte erstens fest: der typ grinste ununterbrochen und wurde endlich misstrauisch – das is is ja auch nicht normal, diese rumgegrinse. zweitens stellte ich rasch fest: in den bücher standen hirnige sachen wie: die erde ist eine scheibe, bäume haben eine seele, was sie durch - für das menschliche ohr natürlich nicht hörbaren - singsang zelebrieren und gott trifft sich gern mal auf ne runde mikado mit dem dalai lama. dieser offensichtlich durch die aktuell sehr vielfältigen religiösen möglichkeiten verwirrte junge mann erklärte mir, dass ich mich auch mal auf ne runde mikado mit den beiden herren treffen könnte, während ich dem singsang der bäume lausche und auf einer scheibe hocke – ich müsste natürlich auf jeden fall die bücher lesen und – viel wichtiger - einem eigentümlichen verein beitreten ... naja, das war nix für mich – ich persönlich lebte schon damals auf einem blauen rund, spiele bis heute nicht gern mikado, halte gott für eine schlaue erfindung und den dalai lama für einen gesetzten herrn mit einer vorliebe für orangegelb und dicken hornbrillen. trotzdem hatte ich seinerzeit mühe den jungen mann los zu werden und fand, dass ich dem typen vollhorstmäßig auf den leim gegangen war: wer verschenkt schon einfach so ein paar gute bücher? richtig. niemand.

doch man trifft sich ja immer zweimal im leben .... und sonst auch.

am letzten samstag war ich shoppen in lübeck und ging die breite straße (das ist die fußgängerzone in lübeck) entlang mit kurs auf karstadt und wie es der göttliche oder auch baummäßige singsangzufall so wollte, traf ich auf einen jungen mann mit einem stapel bücher in der hand. das war natürlich ein anderer als seinerzeit und ich wollte ausweichen – ich leg es ja auch nicht drauf an – aber das ausweichmanöver misslang -samstag, shopping, ganz lübeck auf den beinen - es war voll. er: hey! kommst du von hier? an sich schon mal ein blöder satz, straf verschärfend heftete sich sein blick auf meine linke brust. v ö l l i g f a l s c h e t a k t i k.

da waren wir nun, jahre später; er und der bücherstapel, ich und meine linke brust. und ich wollte wissen: wer ist jetzt hier der vollhorst, du dusselige testosterongesteuerte flitzpiepe? also antwortete ich im weitergehen: ja, ich komm von hier. er hartnäckig meiner linken brust zugewandt: ich hab was für dich. ich, stellvertretend für meine linke brust, die ja nicht sprechen kann: so so. er: bleib doch mal stehen! woraufhin ich nur die eine antwort hatte: sobald die erde wieder eine scheibe ist.

bis es soweit ist, könnte man aber wirklich mal gute bücher an orientierungslose junge menschen verschenken, damit die sich nicht von irgendwelchen geschäftstüchtigen idioten in den fußgängerzonen dieser republik zum vollhorst machen lassen.

in diesem sinne meine literaturempfehlung: slam a rama präsentiert: der poetry slam im filmhaus lübeck – sommernachts slam – samstag, 12. juli 2008 - ich bin da!

euch allen eine schöne woche!

anja

 

von Ivan veröffentlicht in: Lübeck
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Mittwoch, 11. juni 2008

ich war am letzten wochenende in lübeck und habe natürlich nicht nur faul rumgelegen, sondern ich hab auch was gemacht: eine bootsfahrt mit erläuterungen und mutti.

wir nahmen auch nicht in einer blöden breiten barkasse platz, sondern - laut homepage der quandt-linie - im „größten cabrio lübecks“. crazy! da hatten wir natürlich den hauptgewinn gezogen und mussten selbstverständlich mit.

wir also ins cabrio, der kapitän saß schon gutgelaunt auf seinem platz und schmiss sogleich motor und mikro an: „hallo, hallo? können sie mich alle gut verstehen? das ist gut, meine frau versteht mich nämlich schon seit jahren nicht mehr.“ als routinierte dame auf reisen wußte ich sofort: „ein bisschen spaß muss sein.“ und überlegte, ob ich meinen geringelten partyhut sofort aufsetzen oder mir das für später aufheben sollte.
kapitän nemo legte auch direkt nach: „hier links sehen sie die türme des holstentores, das früher den 50-mark-schein zierte. die älteren unter ihnen können sich sicher noch erinnern.“ ich hatte leider meine kleine konfettitüte nicht dabei aber konterte dafür: „jaha! ich kann mich erinnern, da gehöre ich wohl jetzt auch zu den älteren unter uns – haha!“ diesen frontalangriff auf die lachmuskeln liess der wellenzorro natürlich nicht unbeantwortet: „wir nähern uns jetzt der drehbrücke. wie sie sehen können, ist die durchfahrtshöhe sehr niedrig, die passagiere ganz hinten stehen bitte nicht auf, sonst bekommen sie eine neue frisur model „drehbrücke“. diesen schenkelklopferpunkt musste ich ihm zugestehen und überlegte, wie ich die girlanden zwischen bug und heck spannen könnte. ich rechnete mir jedoch aus, dass capitano cabrio bei geschätzten 8 stadtrundfahrten pro tag, 7 tagen pro woche in der hauptsaison und immer derselben route genug gelegenheit hat an seinen humorigen gags zu feilen und wir noch großes erwarten konnten. wir wurden nicht enttäuscht: „rechts fahren wir an den wallanlagen vorbei, die gern von den lübeckern als naherholungsgebiet genutzt werden. im sommer ist hier tagsüber kein fleckchen mehr frei und...“ gedanklich verteilte ich schon mal luftschlangen für das große finale ... - „ein kollege von mir hat erzählt, dass die leute wegen des platzmangels nachts sogar übereinander liegen müssen.“ - tata.

als passagier hat man ja keine chance: man kann von einem boot nicht runter, jedenfalls nicht vor ende der tour. man sitzt in einem boot – mit dem barcassensheriff und seinen witzen.

kein barcassensheriff hingegen ist
unser altbundeskanzler helmut schmidt, wie er im aktuellen zeitmagazin beweist. er trifft sich mit giovanni di lorenzo auf eine zigarette und herr di lorenzo fragt herrn schmidt folgendes „viele politiker glauben inzwischen, dass ein einblick in ihr privatleben sie sympathischer erscheinen läßt. ist das eine milchmädchenrechnung?“ herr schmidt antwortet: „ich weiß nicht, ob ein milchmädchen rechnen kann, aber ich fand diesen schlüssellochjournalismus immer zum kotzen.“ das finde ich, ist eine sehr schön formulierte antwort auf eine mittelschwer gestelzte frage. in diesem zusammenhang fällt mir jack nicholson ein, der in einer filmrolle mal gesagt haben soll, dass jemand, der mit ihm in metaphern spricht, ihm den schritt shamponieren könne. das is auch schön gesagt!

in diesem sinne: schöne woche euch allen noch &
viele schöne grüße,

ivan

(p.s.: heute lieber ein buchtip: axel hacke – wortstoffhof
daraus stammt die schrittshamponiersache)

von Ivan veröffentlicht in: Lübeck
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Donnerstag, 5. juni 2008
lieber freundeskreis,

ich war gerade beim kaiser´s in der kantstraße und entdeckte folgendes warenschild:





ich halte das für einen raffinierten programmhinweis auf das große finale von "germanys next top model" heute abend. vielleicht gibt es da eine inoffizielle kooperation zwischen dem deutschen einzelhandel und rolfe. was meint ihr?

viele grüße & einen schönen tag euch allen

ivan
von Ivan veröffentlicht in: Berlin
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Mittwoch, 4. juni 2008

gestern war ich in der deutschen oper und habe mir das ballet „dornröschen“ angeschaut. ich schau mir gern frauen in tütüs und männer in strumpfhosen an, das entspannt mich. meistens fahre ich direkt vom büro aus, wie gestern auch. leider war es sehr, sehr warm in berlin und mir liefen schon vormittags die schweißperlen den rücken herunter. gegen 14 uhr hatte ich dann eigentlich auch keine lust mehr mich abends völlig verschwitzt unter das berliner balletpublikum zu mischen. aber ich hatte die eintrittskarte schon gekauft und konnte sie nicht mehr zurückgeben.

als ich mich entschloss am 3. juni ins ballet zu gehen, war es märz. es war kalt und es regnete. und blöderweise hatte ich überhaupt nicht daran gedacht, dass sich die temperaturen zum juni hin ja ändern. ich mag den sommer zwar viel lieber als alle anderen jahreszeiten, aber ich sitze dann nicht gern im büro. mir ist heiß, ich dampfe den ganzen tag vor mich hin und ich bin ein bisschen quengelig. ich will dann nach hause und duschen. außerdem bekomme ich wöchel, wenn es so warm ist und ich den ganzen tag am schreibtisch sitze. meine beine schwellen an, besonders meine waden und meine füße auch. dann sieht man meine knöchel nicht mehr und meine waden gehen direkt in meine füße über – wöchel eben. meine mutter hat das auch, es handelt sich also um eine erbunansehnlichkeit und ich kann nichts dafür. ich bekomme allerdings nur bei speziellen temperaturverhältnissen in kombination mit meiner tätigkeit wöchel. im winter habe ich überhaupt keine wöchel. Und könnte ich im sommer den ganzen tag auf meinem balkon oder auch am strand rumliegen, dann wäre ich das ganze jahr über wöchelfrei. doch ich will mich nicht beklagen: manche frauen haben von natur aus ganzjährige wöchel. maria callas zum beispiel. in ihren jungen jahren, als sie sich in der opernszene schon längst durchgesetzt hatte, aber dem jetset noch nicht angehörte, war sie einfach insgesamt dick. und alle opernfans dachten: „die frau ist insgesamt dick und hat logischerweise auch dicke beine.“ das habe ich mir eben ausgedacht, denn ich weiß natürlich gar nicht, was ein fan der frühen callas über ihre beine dachte. vermutlich fielen ihre dicken beine auch gar nicht weiter auf, denn so eine sopranisten trug seinerzeit auf der bühne vorwiegend lange roben und die beine waren gar nicht zu sehen. doch dann entschloss sich frau callas zu einer radikaldiät, weil sie endlich auch mal die schwindsüchtige violetta in la traviata von guiseppe verdi singen wollte, was sie stimmlich natürlich auch übergewichtig hinbekommen hätte, aber mit 108 kg lebengewicht kann man ariensingend als chortisonaufgeschwemmte krebspatientin durchgehen, jedoch nicht als todgeweihte im endstadium der schwindsucht.

frau callas und luchino visconti mögen das vielleicht diskutiert haben, aber visconti blieb offensichtlich hart und bei der klassischen inszenierung: „violetta hat schwindsucht und nicht krebs. sie war auch nicht aufgeschwemmt durch medikamente, sondern spindeldürr aufgrund der fehlenden medikamente und des nahenden todes. maria, wenn du die violetta singen willst, musst du abnehmen!“

frau callas ließ sich also im namen von verdi und visconti in einer dieser sagenumwobenen kliniken in der schweiz irgendetwas gruseliges in die schilddrüse spritzen und stand anschließend unter der beobachtung von einem arzt und zwei krankenschwestern, die im ernstfall verhindern sollten, dass die größte sopranisten des 20. jahrhunderts an einer wahnwitzigen diätspritze einfach so stirbt. frau callas starb glücklicherweise nicht, sondern nahm wunschgemäß sehr schnell und sehr viel ab. während sie sich ihrem wunschgewicht näherte, stellte sich jedoch heraus, dass sie eine frau mit natürlichen wöcheln war. was mochte sie sich gedacht haben? vielleicht war sie enttäuscht darüber und herrschte den arzt und zwei krankenschwestern an: „verdammt!“ oder vielleicht war sie eher pragmatisch und dachte sich: „kein mensch interessiert sich für meine wöchel, alle wollen wissen was jetzt mit onassis ist und ich kann endlich schwindsüchtige tragische rollen singen.“ - naja, das dachte sie wohl nicht so ganz, denn sie lernte onassis erst im september 1957 kennen, aber die violetta sang sie schon bald nach ihrer diät.

sie trug, so stark verdünnt, gern kostüme von chanel, da audrey hepburn ihr style-star war. und auf vielen fotos sieht man, dass sie mit elegant überkreuzten füssen versucht, ihre wöchel real weg zu retuschieren, was ich sehr bezaubernd finde. ich verehre maria callas aber nicht allein wegen ihrer erfolglosen wöchel-weg-technik, sondern natürlich wegen ihrer einzigartigen art zu singen. zu einer vorstellung mit frau callas wären ich und meine wöchel auch im hochsommer gern gegangen. aber leider bleiben uns in diesem falle nur die aufzeichnungen und da möchte ich euch meinen musike-tip ans herz legen. einfach schön!

(p.s.: musike: maria callas als norma in der gleichnamigen bellini-oper, "casta diva" )

von Ivan veröffentlicht in: Berlin
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Dienstag, 3. juni 2008

liebe alle,

heute morgen ist mir etwas total tolles passiert: ich habe eine gute halbe stunde zeit geschenkt bekommen, und zwar von meinem hauswart, der sich um genau 7:11 uhr der gartenpflege widmete und den rasenmäher anschmiß. "der frühe vogel fängt den wurm" dachte er sich wohl und ich dachte daraufhin "recht hat der mann! jetzt kann ich auch etwas wertvolles tun und meine zeit nicht mit sinnlosem schlafen vergeuden. ich könnte die welt verbessern oder so." ich sprang aus dem bett, lehnte mich über meine balkonbrüstung und rief meinem hauswart ein fröhliches "guten morgen, du fleißiger!" entgegen, aber er hat mich nicht gehört - der rasenmäher brummte so laut. schade, aber ich freu mich schon heute auf das nächste rasenmähen: dann geh ich mal runter und schüttel dem mann persönlich die hand.

euch allen einen schönen sonnigen tag!

ivan
von Ivan veröffentlicht in: Berlin
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Mittwoch, 28. mai 2008
liebe kulturfreizeitfreizeitkulturfreundeskreissonunhabichsaberauchdankeschön,

heute - um diese zeit - in drei monaten - da bin ich schon auf dem weg nach ozeanien. das wird hübsch! nicht, dass deutschland häßlich wär, hamburg zum beispiel: einfach schön und schick (jetzt mal abgesehen von veddel, horn und so), die einzig wahre heimat lübeck: supidupi!, berlin: unkaputtbar und extremenerving -aber ich freu mich sehr auf meine reise nach neuseeland - muss ich schon sagen!!

in meinem blog gibt es selbstverständlich jetzt schon gratisgelaber und fotos - und ich freu mich sehr wenn ihr reinschaut, lest und mir schreibt.

und bis dahin: seid alle ganz herzlich gegrüßt!

anja

(p.s.: musike: the doors - riders on the storm / hör ich grad ... geht immer noch ...)
von Ivan veröffentlicht in: Berlin
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Montag, 26. mai 2008
 
sonne, grillen und grand prix: crazy shit!

der grand prix war wie immer schauderhaft: kann gar nicht glauben, dass der siegertitel von timbaland ist ... und was sollte bitte dieser kufentoni??? kein wunder, dass wir neben dem zaristischem showelement in top-qualität auf plaste-scheibe keine schnitte machen konnten. am besten wir entsenden nächstes mal eistorte kati witt und die singende brotzeit dj ötzi - dann landen wir garantiert unter den ersten drei eurovisionshanseln.

karel, wir fahren im nächsten jahr natürlich nicht nach moskau. wir suchen uns ein hübsches windmaschinenfreies reiseziel in europa - vielleicht deinen balkon (da ist der wind ja viertesobergeschossmäßig echt) oder die wahnsinnsüberaschungsmetropole baku mitten in aserbaidschan. das liegt ja seit samstag gleich links neben italien in zentralsüdostwestnordeuropa. ich freu mich schon jetzt auf den roomservice.



und außerdem: wer hat nochmal behauptet, elektrogrillen ist schwul?! ich auf keinen fall, ich behaupte jetzt das gegenteil und geh gleich heute zum kaufhof am alex!

lieber karel, es mal wieder ganz entzückend bei dir. ich hoffe, es klappt im sommer mit deinem besuch in berlin.
ich freu mich schon!
unser frühstück in der sonne (www.hamburg-speisekammer.de) fand ich auch sehr gemütlich & delikat - das machen wir mal wieder,
bis demnächst, ivan
(p.s.: musike: thomas godoj - love is you / i like it - mit oder ohne xanthelasmen)


von Ivan veröffentlicht in: Hamburg
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Sonntag, 18. mai 2008

dank an dieser stelle an bebi - die frau der ersten blog-stunde!!
ich ruf dich natürlich auch an, wenn ich am südpazifik stehe, soviel steht schon mal fest,

grüße, ivan

(musike: enya und dieser ultrabekloppte segelsong: sail away ... penetrant, sonst nix, fragt karel! )
von Ivan veröffentlicht in: Berlin
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Sonntag, 18. mai 2008

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von Ivan
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moinsen!

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